Deutsche Gesetze und Regularien zum Glücksspiel

Die Gesetze und Regularien zum Glücksspiel in Deutschland gehören grundsätzlich zum öffentlichen Recht und werden daher auf Länderebene geregelt. Dies bedeutet, dass jedes der 16 Bundesländer in Deutschland seine eigenen Regeln fürs Glücksspiel beschließen und ausführen darf.

Traditionelle Casinos werden von den entsprechenden Ministerien des jeweiligen Bundeslandes reguliert und lizensiert, während einige Spielhallen von regionalen Behörden reguliert und lizensiert werden. Online Glücksspiel und Wetten werden durch das Gesetz zur Neuordnung des Glückspiels von Schleswig Holstein reguliert und lizensiert und unterliegen daher dem Ministerium dieses Bundeslandes. Es gibt zudem verschiedene Lotterien in den jeweiligen Bundesländern.

Verschiedene Behörden wurden damit beauftragt das Glücksspiel in Deutschland entsprechend des Glücksspielstaatsvertrages zu regeln. Der Vertrag wurde geschlossen, um Einigkeit zwischen den Gesetzen und Regularien der Bundesländer zu schaffen. Zu diesen Behörden gehören das hessische Ministerium für Inneres und Sport, das Buchmacherlizenzen an Wettbüros vergibt, das Ministerium aus Nordrhein-Westfalen, das Werbegenehmigungen an Anbieter von Sportwetten und Lotterien vergibt und das Ministerium aus Niedersachsen, das dafür verantwortlich ist Zahlungen auf illegalen Online-Glücksspielseiten zu blockieren.

Der Glücksspielstaatsvertrag und das Online-Glücksspiel

Der Glücksspielstaatsvertrag trat im Juli 2012 in Kraft. Er entstand, um Richtlinien für die Spielverordnungen jedes Bundeslandes festzulegen. Das Hauptziel des Vertrages ist es, das Glücksspiel zu regulieren und eine gebündelte Autorität für Lotteriegesellschaften und Buchmacherlizenzen zu kreieren.

Von 2012 bis 2013 verfolgte Schleswig Holstein seine eigenen Glücksspielregularien und beschloss das Gesetz zur Neuordnung des Glücksspiels, welches dem Glücksspielstaatsvertrag widersprach. So konnten Lizenzen an Onlinecasinos und private Online-Buchmacher verteilt werden. Nach dem Regierungswechsel brachte Schleswig Holstein sein Glücksspielgesetz auf Linie mit den Bedingungen des Staatsvertrages. Es wurden zuvor jedoch 48 Lizenzen an Betreiber von Onlinecasinos und Online-Wettbüros verteilt.

Gesetze zum Online-Glücksspiel in Deutschland

Theoretisch ist das Online-Glücksspiel in Deutschland verboten – aber eben nur theoretisch. Es ist nämlich illegal in Deutschland ein Onlinecasino zu betreiben, aber es ist nicht verboten seine Einsätze bei einem Onlinecasino außerhalb Deutschlands zu platzieren. Das sind gute Nachrichten, denn das Online-Glücksspiel ist in Deutschland sehr beliebt.

Ausländische Onlinecasinos sind nicht durch deutsches Gesetz gebunden und so ist es für sie legal deutsche Spieler zuzulassen. Dies heißt jedoch auch, dass Spieler vorsichtig sein sollten, dass sie nur Onlinecasinos besuchen, die legal, sicher und vertrauenswürdig sind. Aufgrund der Beliebtheit dieses Gewerbes gibt es unzählige Webseiten, doch nicht auf allen lohnt es sich zu spielen.

Sie sollten sich vergewissern, dass die Seiten von einer seriösen und vertrauenswürdigen Behörde lizensiert sind. Die Seite sollte sich an strenge Regularien halten müssen, um die Lizenz und den guten Ruf zu behalten. Wer sich an diese Seiten hält, kann mit einer sicheren und zuverlässigen Umgebung für seine Spiele rechnen. Diese Seiten gehören zu den Besten für deutsche Spieler.