Zusammenarbeit: Zentralbank von Curaçao & NLD Regulierungsbehörden

Bank von Curaçao stellt sich auf die Seite der niederländischen GlücksspielbehördeDie niederländische Glücksspielbehörde Kansspelautoriteit, die für ihren unermüdlichen Kampf gegen illegale und nicht lizenzierte Wetten und Glücksspiele im Land bekannt ist, hat jetzt die Zentralbank von Curaçao und Sint Maarten an ihrer Seite. Die Bank hat bestätigt, dass sie gegen die einheimische Treuhandverwaltungsgesellschaft Carmanco NV rechtliche Schritte einleiten wird.

Die Treuhandverwaltungsgesellschaft ist eine von vier Tochtergesellschaften der Curacao Trust Management NV, die Trust-Management-Dienstleistungen für internationale Unternehmen anbietet. Sie hat sich zur Zusammenarbeit mit einem Unternehmen entschlossen, das niederländischen Spielern illegales Glücksspiel ohne Genehmigung der Kansspelautoriteit anbietet.

Die niederländische Aufsichtsbehörde wurde kürzlich darauf aufmerksam und geriet über die dreiste Ignoranz des Unternehmens gegenüber den niederländischen Gesetzen und Regulierungen ziemlich in Rage.

Regulierungsbehörde greift hart durch

Vor kurzem wurde bekannt, dass CyberRock Entertainment, ein Unternehmen, das über seine Verbindung zu Carmanco NV in Curacao lizenziert wurde, von der Aufsichtsbehörde mit einer Geldstrafe von 350.000 € belegt wurde. Die Geldbuße wurde auf Grund der Tatsache verhängt, dass CyberRock Entertainment sowie sein Tochterunternehmen Honeydew Trading Limited weiterhin niederländischen Bürgern Glücksspiele anbot, obwohl es wusste, dass dies verboten war.

Die Unternehmen boten ihren Kunden Dienstleistungen über zwei große Marken an, die Onlinecasinos Supreme Play und Play2Win. Sowohl CyberRock als auch Honeydew Trading wurden im Laufe der letzten Jahre auf zahlreiche schwarze Listen gesetzt, nachdem es zu zahlreichen Kundenbeschwerden darüber gekommen war, dass die Unternehmen nicht auf Anfragen von Spielern antworteten, die sich auf Betrugsversuche bis hin zu Zahlungsproblemen bezogen.

Leere Versprechungen von Praag

Bei der kürzlich von der Glücksspielbehörde verhängten Geldbuße handelt es sich nicht um den ersten Konflikt zwischen der Regulierungsbehörde und Carmanco NV. Im Jahr 2015 wurde eine offizielle Verwarnung von der Kansspelautoriteit ausgegeben. Die Treuhandverwaltungsgesellschaft sowie ihr Direktor George Praag wurden wegen ihrer Beteiligung an illegalen Glücksspielunternehmen zur Rechenschaft gezogen.

Interessant ist auch die Tatsache, dass der Name Praag auch in den Panama Papers auftaucht. Es wird auf seine finanziellen Offshore-Unterfangen verwiesen. Abgesehen von den persönlichen finanziellen Abenteuern des Herrn Praag sagte dieser damals zu, dass Carmanco in Zukunft keine Handlungen mehr durchführen würde, die nicht mit den lokalen Gesetzen vereinbar sind.

Ein Versprechen, an das sich offensichtlich nicht gehalten wurde.

Quellen:

http://www.casinonewsdaily.com/