Better Collective verzeichnet starkes Wachstum

Better Collective feiert positives WachstumiGaming-Softwareentwickler, der seit seiner Gründung viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Nun hat er die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2018 veröffentlicht.

Ein kurzer Blick zeigt, dass das Jahr bisher nicht nur erfreulich verlief, sondern mit einem beeindruckenden Wachstum geradezu explodierte. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um erstaunliche 93 % auf insgesamt 9,7 Mio. €, was in etwa so gut ist, wie man es sich nur wünschen kann. Die Ursachen für den Umsatzanstieg liegen in verschiedenen Akquisitionen, vor allem aber in der Geschäftsbelebung durch die Fußball-Weltmeisterschaft.

Im Einzelnen stieg das EBITA vor der Berücksichtigung von Sonderposten ebenfalls um 90 % auf insgesamt rund 3,8 Mio. €. Der Cashflow verlief mit einem Plus von 70 % vor der Berücksichtigung von Sonderposten von insgesamt 3,7 Mio. € äußerst positiv. Das Halbjahresergebnis war ähnlich gut: Der Umsatz stieg auf 17,2 Mio. €, was einem Wachstumsschub von 68% entspricht, das EBITA stieg um 30% auf 5,9 Mio. € und der Umsatz um 72% auf 6,2 Mio. €.

Der Kontext der Zahlen

In einer die Veröffentlichung begleitenden Erklärung ging Better Collective auf den Kontext der Zahlen ein. Sie wiesen zunächst darauf hin, dass die Weltmeisterschaft nicht der einzige Grund für die erfreulichen Ergebnisse war. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass allein im zweiten Quartal 66.000 neue Kunden auf ihren Websites gewonnen wurden. Obwohl viele von ihnen tatsächlich auf die Weltmeisterschaft zurückzuführen waren, handelt es sich bei diesen Zugängen um registrierte Einlagenkonten, die immer noch Einnahmen generieren.

Zudem wurde deutlich gemacht, dass es auch gewissen Umsatzeinbußen gab, so dass die Zahlen noch höher hätten ausfallen können. Erworben wurden unter anderem die dänische Tochtergesellschaft SpilXperten sowie die Bola Webinformation GmbH mit Sitz in Australien. Die Transaktion kostete das Unternehmen Geld und brachte die Zahlen leicht nach unten, auch wenn die Akquisitionen selbst das Gesamtergebnis erhöhten.

CEO kommentiert die Ergebnisse

Natürlich hat Better Collective CEO Jesper Søgaard den massiven Erfolg seines Unternehmens schnell verkündet. Er bekräftigte, dass das zweite Quartal bei weitem das beste war, das man bisher gesehen hatte – nicht nur wegen der besten Performance und dem größten Deal in der Geschichte des Unternehmens, sondern auch wegen des Börsengangs an der Nasdaq Stockholm.

Abschließend erklärte Søgaard, dass er der Meinung sei, dass ein ausreichend großes Wachstum erzielt worden sei, um die Aufmerksamkeit auf andere Märkte zu lenken, nämlich den amerikanischen Markt. Die Zukunft dieses eindrucksvollen Entwicklers sieht glänzend aus.

Quelle:

https://www.gamblinginsider.com/news/5802/better-collective-revenue-up-93