Neues deutsches Abkommen könnte das Verbot zu Online-Poker aufheben

Neue deutsche Online-Poker-Regulierungencasinospiele stattfinden würde. Auf Basis vergangener Erfahrungen konnten jedoch nur sehr wenige Personen vorhersehen, dass alle 16 deutschen Bundesländer letztlich eine besondere gemeinsame Vereinbarung dahingehend treffen würden, wie ein modernisierter, regulierter Sportwetten- und Glücksspielmarkt in dem Land aussehen sollte.

Aber die wirklich guten Neuigkeiten lauten, dass genau das passiert ist. Tatsächlich haben alle 16 deutschen Bundesländer gemeinsame Schlussfolgerungen dazu getroffen, wie ein revitalisierter Regulierungsrahmen in Bezug auf Wetten und Casino-Spiele aussehen sollte, was Online-Poker beinhaltet. In der Tat könnten die neuesten Regulierungsvorschläge darin resultieren, dass das Verbot bezüglich Online-Poker komplett aufgehoben wird.

Nationale Regulierungsstelle wird regieren

Der ausgebaute neue Regulierungsrahmen beinhaltet außerdem die Errichtung des Amts einer nationalen Regulierungsstelle, welche die Implementierung des neuen Steuerungsmodells überwachen soll. Die nationale Regulierungsstelle wird die Veröffentlichung von Casino-Spielen sowie Sportwetten-Lizenzen überwachen und darüber hinaus die landbasierten sowie Online-Glücksspiel-Praktiken im Land regulieren.

Es wird davon ausgegangen, dass der neue, umfassendere Regulierungsrahmen alle 16 deutschen Bundesländer steuern wird, dass aber jedes Bundesland die Freiheit haben wird, bezüglich spezifischer angebotener Casino-Spiele und Produkte frei zu entscheiden. Es ist noch unklar, wo sich das Büro der neuen nationalen Regulierungsstelle befinden wird.

Einige Bedenken bleiben

Aber trotz der Tatsache, dass es wirklich tolle Neuigkeiten sind, dass alle 16 deutschen Bundesländer sich dazu einigen konnten, wie ein Regulierungsrahmen für Casino-Spiele, Online-Poker und Sportwetten im modernen, digitalen Zeitalter aussehen sollte, bleiben doch einige Bedenken. Betreiber und Glücksspieleinrichtungen haben insbesondere bezüglich der Werbepolitik Bedenken geäußert. Es ist außerdem noch unklar, wie die steuerlichen Strukturen erwartungsgemäß aussehen werden, sobald der neue Regulierungsrahmen genehmigt und abgeschlossen ist.

Das neue Abkommen soll den Ministerpräsidenten bei ihrem Meeting am 5. März vorgestellt werden. Falls er genehmigt wird, wird der Regulierungsrahmen in Form des dritten Ländervertrages am 1. Juli 2021 in Kraft treten. Der dritte Ländervertrag ersetzt den vorhergehenden zweiten.