Die Rank Group veröffentlicht enttäuschende Resultate

Die Rank Group erleidet GewinneinbußenDas bekannte britische Online-Casino und Glücksspielunternehmen The Rank Group hat angekündigt, dass es nun in vollem Umfang einen Sanierungsplan umsetzen will, nachdem es über massive Gewinneinbußen von 41% berichtet hatte. Die Unternehmensgruppe hat geäußert, dass insbesondere ein Rückgang der Bingo- und Casino-Kunden für die unerfreulichen Zahlen verantwortlich ist.

Die Rank Group bezeichnete das Jahr bisher als herausfordernd, hauptsächlich aufgrund der schlechten Performance seiner Kette Grosvenor Casinos. Die Geschäftsgruppe Grosvenor musste im Berichtszeitraum einen Umsatzrückgang von 6,1% hinnehmen. Ein Sprecher von Grosvenor sagte, dass dies durch eine Kombination von Faktoren verursacht wurde, darunter extreme Wetterbedingungen zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Jahr, sowie eine verminderte Glücksspielaktivität bei vielen seiner Top-Spieler.

Die Gruppe gab an, dass die Umsätze auch aufgrund übermäßig strenger Kontrollen zurückgegangen sind, die von der UK Gambling Commission im September letzten Jahres durchgeführt wurden.

Es gibt noch Hoffnung

Die Gruppe bleibt aber im Angesicht der regulatorischen Widrigkeiten optimistisch und sagt, dass neue Bingokonzepte wie Bonkers Bingo, Big Bingo Bash und aufregende neue Studenten-Events die Umsätze für Bingo Mecca, das in diesem Jahr von einem Kunden-Rückgang um 7,9% berichtete, wieder antreiben könnte.

Der Vorstandsvorsitzende der Rank Group, John O'Reilly, sagte, dass das Unternehmen nun mit Hochdruck einen Sanierungsplan umsetzen werde, um seine Wettbewerbsposition auf dem Markt zurückzuerlangen. O'Reilly erklärte weiter, dass es angesichts der schlechten Performance für den Zeitraum 2017/2018 notwendig geworden sei, zum Reißbrett zurückzukehren, um Schlüsselprioritäten zu identifizieren, die die Basis für das zugrunde liegende Wachstumspotenzial bilden.

O'Reilly ist im Mai dieses Jahres zum Team hinzugekommen.

Die Dividenden stellen einen Lichtblick dar

Ed Monk, der stellvertretende Direktor von Fidelity Personal Investing, teilt O'Reillys positiven Ausblick auf die aktuelle Situation nicht ganz. Monk wies darauf hin, dass die digitale Geschäftsaktivität des Unternehmens zwar zugenommen hat, aber nicht schnell genug wachse, um den Einkommensverlust auszugleichen.

Er fügte aber hinzu, dass es auch einen Lichtblick gibt – nämlich die Tatsache, dass die Dividenden des Unternehmens trotz der vielen Herausforderungen gewachsen sind.

Quelle:

https://www.independent.ie/world-news/rank-group-suffers-41-slump-in-profits-as-bingo-and-casino-customers-drop-37221699.html