Keine Bitcoin-Genehmigung von der MGA

Angesichts des weltweit steigenden Interesse an Bitcoins und anderen digitalen Währungen, einer scheinbaren Genehmigung ihrer Benutzung durch die United Kingdom Gambling Commission, einer möglichen Genehmigung durch die Isle of Man und einer bekannten Genehmigung durch Curaçao, lehnt die Malta Gaming Authority weiterhin Anträge ihrer Lizenznehmer auf die Verwendung von Bitcoins ab. Während sich also die Begeisterung über das digitale Geld in den verschiedensten Sphären ausbreitet, hat die Organisation sich zu einer vorsichtigeren Herangehensweise entschieden.

Keine Bitcoin-Genehmigung von der MGA Spielcasino.netIn einem kürzlich geführten Interview mit der einheimischen Zeitung Malta Today erklärte Joseph Cushieri, Chef der Regulierungsbehörde, die Vorgehensweise der Malta Gaming Authority. Unter anderem sagte er, dass relativ wenige Anträge auf Zulassung von Bitcoins  bei der Organisation eingegangen seien, und dass die Behörde die Befürchtung hat, dass immer noch große Risiken mit der Verwendung von Cyber- oder Kryptowährungen in Casinos verbunden sind.

Aus diesen Gründen, fuhr Cushieri fort, hat die Regulierungsbehörde derzeit keine Pläne zu ihrer Zulassung in den Einrichtungen, die sie lizensieren und regulieren. Allerdings fügte er noch hinzu, dass sich das in der Zukunft ändern könnte, sofern sichtbar wird, dass daraus Vorteile entstehen könnten.

Die Malta Gaming Authority überwacht und untersucht derzeit Entwicklungen in der Welt der digitalen Währungen in Zusammenarbeit mit Banken, anderen Finanzeinrichtungen und Staatsorganen wie der Malta Financial Services Authority, der Central Bank of Malta und der einheimischen Financial Intelligence Unit. Dieser Ansatz des nationalen Interesse, wie es Cushieri beschreibt, könnte bedeuten, dass Kryptowährungen in der Zukunft durch die Malta Gaming Authority zugelassen werden, sofern es von Vorteil für das Land erscheint. Anders gesagt bleibt die Behörde vorsichtig, aber aufmerksam, und flexibel genug, um ihren Ansatz zu ändern, sollte sich im Laufe der Zeit herausstellen, dass es das richtige wäre.

Angesichts der derzeitigen Bedenken darüber, was passieren wird, wenn keine Bitcoins mehr übrig sind, um sie zu minen, der derzeitigen Empfehlungen der Europäischen Kommission zur Abschaffung der Anonymität digitaler Währungen, und der offensichtlichen Schwankungsfreudigkeit dieser Handelsgüter, ist diese vorsichtige Herangehensweise verständlich. Es bleibt abzuwarten, was als nächstes in der Welt des digitalen Geldes passiert, und wie die Malta Gaming Authority darauf reagieren wird.