Kindred Group mit Problemen im 3. Quartal

Die Kindred Group hat ihre Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2019 veröffentlicht und es sieht nicht so gut aus. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres 2018 gingen die Umsätze um 2 Prozent von 230,7 Millionen Pfund auf 226 Millionen Pfund in diesem Jahr zurück. Zumindest sieht dies besser aus als zur Jahreshälfte 2019. Das iGaming-Unternehmen verzeichnete im Juli für das zweite Quartal des Jahres einen massiven Rückgang von fast 50 Prozent.

Während die Marke in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen Verluste erlitten hat, ist ihr Gesamtumsatz für das Jahr immer noch geringfügig höher als im Vorjahr. Sie zeigen einen Anstieg von 2,9 Prozent von 657,5 Millionen Pfund auf 676,6 Millionen Pfund. Am Ende des Tunnels ist es für die Gruppe im Jahr 2019 noch hell, auch wenn sie in verschiedenen Märkten, in denen sie Lizenzen für den Betrieb von Online Casinos besitzt, vor großen Herausforderungen steht.

Schwedische Regulierungsänderungen

Ein Hauptanliegen der Kindred Group war die Änderung der Regulierungen auf dem schwedischen Online Casino-Markt. Dies ist der Hauptfaktor, den die Gruppe für ihre Verluste in den beiden vorangegangenen Quartalen angibt. Große Änderungen der Regulierungen für Online-Glücksspiele haben das Unternehmen und andere in der Region tätige Betreiber vor große Herausforderungen gestellt. Die größte Herausforderung ist die Tatsache, dass sie ihre Spiele und Dienste nicht effektiv vermarkten können, da die neuen Bestimmungen für Werbung sehr streng sind.

Henrik Tjärnström, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kindred Group, erklärte, dass die neuen Bestimmungen von Anfang an Anlass zur Sorge waren. Das Unternehmen prognostizierte, dass sie auf dem Markt Schwierigkeiten haben würden, während sie durch die Quartale gingen, aber sie sind hoffnungsvoll, da sich ihre Verluste jetzt zu verlangsamen scheinen. Die Tatsache, dass sie nicht in der Lage sind, viele neue Spieler für ihre Webseite zu gewinnen, führt jedoch zu einer Verschlechterung der Kanalisierung.

Andere Herausforderungen kommen

Der schwedische Online-Glücksspielmarkt ist nicht der einzige Bereich, in dem die Kindred Group Probleme hat. Sie haben auch eingeräumt, dass ihre Gewinnspanne im Bereich Sportwetten im 3. Quartal geringer war als erwartet.

Auch in Norwegen und den Niederlanden musste die Gruppe erhebliche Rückschläge hinnehmen. Auf dem norwegischen Markt wurde die Gruppe aufgefordert, den Betrieb einer ihrer Tochtergesellschaften, Trannel International, einzustellen. In den Niederlanden hat das Schließen von iDeal als Zahlungsportal ebenfalls Probleme verursacht.