Las Vegas wächst weiter

Las Vegas ist eine Stadt, die mit den Erwartungen und Anforderungen der Kunden Schritt halten muss. Da es sich um eine Stadt handelt, die immer etwas Neues bietet, immer innovative Sehenswürdigkeiten und Klänge hat und auch immer auf dem neuesten Stand ist, muss sie wachsen, damit sie ihren Glanz verliert. So wie führende Online-Casinos immer einen Überblick über die neusten Trends behalten, muss Vegas sein Image ständig aktualisieren, um eine große Anzahl an Besuchern anzusprechen.

Dennoch ist Vegas in den ersten Jahren seiner enormen Popularität stetig gewachsen. Dieses Wachstum hat sich jedoch in den letzten zehn Jahren etwas verlangsamt, besonders wenn es um den berühmten Las-Vegas-Strip geht.

Das wird sich aber ändern, und zwar in großem Stil: Im Jahr 2020 sollen mehrere neue Projekte eröffnet werden, die den Las-Vegas-Strip umgestalten und ihm neues Leben einhauchen. Es ist ein Ausbau, den viele wegen der Stagnation dieses Bezirks in Vegas für längst überfällig halten.

Mehr Betten schaffen

Redet man über die Zugänglichkeit eines großen touristischen Gebietes, ist das Angebot an Unterkünften oder Zimmern ein wichtiger Faktor. Die verfügbaren Zimmer für Übernachtungen stellen ziemlich genau dar, wie viele Touristen die Gegend besuchen und gleichzeitig maximalen Komfort genießen können. Denn nur wenige wollen ein Zimmer, das weit weg von den Orten ist, die sie besuchen wollen.

Deswegen sollen die Zimmer, die auf dem Las-Vegas-Strip vorhanden sind, um satte 9.000 Zimmer, oder 6 Prozent insgesamt, erweitert werden. Als Erweiterung ist dies beträchtlich. Und da der Las-Vegas-Strip seit etwa einem Jahrzehnt keinen Zuwachs an verfügbaren Räumen erlebt hat, wird es die größte Erweiterung sein, die Las Vegas in der gleichen Zeitspanne erfahren hat.

Aber wie werden diese 9.000 neuen Zimmer verwirklicht?

Große Projekte stehen vor der Tür

Das größte der neuen Projekte ist das Fontainebleau-Hotel. Es wird den Platz des Drew Las Vegas-Hotels einnehmen und 4.000 neue Zimmer bieten. Was Bauprojekte in Vegas angeht, ist dies der Goliath der Projekte. 4.000 Zimmer sind keine geringe Zahl für eine einzelne Einrichtung in Vegas.

Das zweitgrößte Projekt ist das Resorts World Las Vegas, das sich um ein asiatisches Thema dreht. Das Projekt wird selbst satte 3 Milliarden Dollar kosten und weitere 3.000 neue Zimmer bringen. Das dritte der großen Projekte am Vegas-Strip ist der Paradise Park, der zwar nur 1.500 Zimmer bietet, aber eine weitere enorme Steigerung der Unterkunftsmöglichkeiten in der Region darstellt.

Alle Projekte sollen im Jahr 2020 nebeneinander eröffnet werden.

Größte Expansion seit 1993

Das Jahr 2020 wird bereits für Las Vegas als eine neue Ära bezeichnet, was wahrscheinlich nicht so übertrieben ist, wie man denken könnte. Wenn man einen Vergleich zieht, wurden 1993 das MGM Grand, das Treasure Island sowie das Luxor eröffnet, wobei das MGM Grand zu einem der wichtigsten Orte in ganz Vegas wurde. Damals standen 10.000 neue Zimmer zur Verfügung: eine riesige Erweiterung, die Vegas und den Vegas-Strip zu dem machte, was er heute ist.

Mit 9.000 Zimmern im Jahr 2020 entspricht diese neue Ära von Vegas fast der Eröffnung des MGM Grand im Jahr 1993. Anders gesagt ist es das zweite Mal in der Geschichte, dass der Las-Vegas-Strip in einem Jahr um 9.000 Zimmer erweitert wird. Die Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen.

Die Sphere kommt

Aber die Erweiterung der verfügbaren Räume ist nicht das Einzige, was Vegas im Jahr 2020 treffen soll. Ein weiteres, viel diskutiertes Projekt ist die Madison-Square-Garden-Sphere in Las Vegas, eine neue Arena, die der sogenannten Stadt der Sünde etwas wirklich Einzigartiges verleiht. Was nützen schließlich so viele neue Zimmer, wenn es bei einem Besuch nichts Neues zu sehen gibt?

Der gigantische kugelförmige Live-Aufführungsort wird etwas sein, das die Welt noch nicht gesehen hat. Die über 300 Fuß hoch in die Luft ragende MSG-Sphere ist mit der modernsten Technik für Live-Auftritte ausgestattet und in der Lage, Tausende von Menschen aufzunehmen. Somit soll sie Besucher anlocken, die für die neuen Zimmer gebraucht werden.

Forschungslinks: