PhilWeb Corp. Verkauft Vermögenswerte in Deutschland

Die neuesten Glückspiel-News aus Deutschland berichten, dass das auf den Philippinen befindliche Glücksspiel-Unternehmen PhilWeb Corp. eine Erklärung bezüglich seiner deutschen Vermögenswerte abgegeben hat. Das Unternehmen gab bekannt, dass es einen Teil der Vermögenswerte in Deutschland zwecks Deckung der laufenden Kosten verkaufen wird, während es auf die Bewilligung seiner philippinische iGaming-Lizenz wartet.

In einer Hinterlegung an die philippinische Börse gab Philweb bekannt, dass es zu selben Zweck über 140 Millionen Philippinischer Peso angesammelt hat. Bislang hat das Unternehmen einen Anteil von 32,5% an Acentic GmbH verkauft, einem deutschen Unternehmen für virtuelles Entertainment mit einem Monopol auf das Angebot von Hotelzimmerdiensten. Während die Vermögenswerte von PhilWeb den Besitzer wechselten, bleiben diese in Deutschland, da sie von einem anderen deutschen Unternehmen erworben wurden.

PhilWeb wartet auf finalen Umlizenzierungsentscheid

PhilWeb hat bestätigt, dass es einen Gesamtbetrag von 750.000 $ für die Vermögenswerte sowie Abfindungszahlungen für Darlehensforderungen im Wert von 1,96 Millionen $ erhalten hat. Wie zuvor erwähnt wird der Technologie-Anbieter diese Gelder verwenden, um laufende Kosten zu decken, während man auf den finalen Entscheid der philippinischen Glücksspiel-Regulierungsbehörde PAGCOR wartet. Bislang wurde der Antrag auf die Lizenzverlängerung von PhilWeb übermittelt, ob diese jedoch neu bewilligt wird oder nicht, liegt nun vollständig in den Händen von PAGCOR.

Zahlreiche Nachrichtenberichte haben offenbart, dass PhilWeb im August 2016 eine Lizenzverlängerung von PAGCOR verweigert wurde, als die bisherige Lizenz auslief. Dies hätte die Schließung von gut über 280 iGaming-Cafés überall in den Philippinen zur Folge gehabt. Präsident Rodrigo Duterte hat innerhalb des Landes ein striktes Vorgehen gegenüber Online-Glücksspiel durchgesetzt und PhilWeb war eines derjenigen Unternehmen, die am meisten von den neuen Restriktionen betroffen waren.

Hartes Vorgehen Bringt PhilWeb in Gefahr

Seit er Mitte 2016 ins Amt kam, hielt Präsident Duterte an seiner finalen Entscheidung fest, die Ausbreitung vielfacher „sozialer Übel“ zu stoppen, einschließlich des Online-Glücksspiels. PhilWeb’s größter Anteilseigner, Robert Ongpin, wurde ab einem Zeitpunkt sogar als ein Oligarch unter den höchsten Funktionären der Philippinen angesehen, dessen illegale Aktivitäten gestoppt werden müssten.     

Als Zeichen der Solidarität zu seiner Firma verkaufte Ongpin bald darauf seinen Multi-Milliarden-Anteil am Unternehmen in der Hoffnung, dass dieser Schritt PhilWeb eine Lizenzverlängerung gestattet.

Während PAGCOR PhilWeb deren Lizenzverlängerung letztes Jahr verwehrt haben mag, könnte dieses Jahr dem Unternehmen eine glückliche Wende bringen. Nun scheint es sehr wahrscheinlich, dass PhilWeb die Lizenzverlängerung gestattet wird, auf welche sie hoffen, obwohl diese zuerst einen Beschaffungsprozess durchlaufen muss. Der Erhalt ihrer Lizenz hat allerdings ihren Preis und durch den Verkauf ein paar ihrer deutschen Vermögenswerte, sind sie schlecht weggekommen; und nur die Zeit wird zeigen, ob sie in der Lage sind, ihre Verluste wieder reinzuholen.